Damals war das Drupal eCommerce-Projekt noch das führende, und Ubercart steckte noch in Kinderfüßen. Einen Online-Shop mit wesentlichen und gängigen Funktionen zu entwickeln, insbesondere hinsichtlich rechtlichen Anforderungen für den deutschen und angrenzend europäischen Markt, wäre mit Drupal ein exorbitanter Aufwand gewesen.

Aus technischer Sicht ist XT:Commerce vermutlich für jeden Software-Entwickler ein Graus. Tatsächlich ist das System aber sehr durchdacht, und insbesondere zu Beginn gänzlich unsinnig erscheinende Datenverarbeitungen machen erst während des produktiven Einsatzes, der Bearbeitung von individuellen Bestellungen, Zahlungen und Lieferungen, wirklich Sinn. Die meisten Ansätze in Drupal sind im Vergleich dazu zu starr und nehmen keine wirkliche Rücksicht auf reale Anforderungen für Online-Shop-Betreiber.

Zwischenzeitlich hat sich Ubercart weiterentwickelt, aber Ubercart selbst ist obsolet. Der komplett überarbeitete Nachfolger, das Commerce-Projekt, könnte durchaus in der Lage sein, mit XT:Commerce zu konkurrieren.

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